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Von Carina Andermatten

Ausreichender Sonnenschutz und ein vernünftiger Umgang mit der Sonne sind unerlässlich. Aber was tun, wenn die Haut doch mal zu viel Sonne abbekommen hat? Wir haben ein paar Tipps für dich und zeigen auch, wie du dies am besten vermeidest.

Wer hatte schon mal einen Sonnenbrand? Die meisten, vermute ich. Und du erinnerst dich sicher noch, wie sich das angefühlt hat: Heiss, so als ob die Haut gleich reisst. Ausserdem können Berührungen extrem schmerzhaft sein.

UV-Strahlen dringen ungefiltert in unsere Hautschichten ein
Schuld an diesem Desaster sind UV-A- und insbesondere UV-B-Strahlen, die von der Sonne ausgehen. Bei zu geringem oder nicht vorhandenem Schutz dringen sie ungefiltert in unsere Hautschichten ein. Dort kann es dann zu Schäden kommen, die mit Verbrennungen ersten beziehungsweise zweiten Grades vergleichbar sind.

Klingt gar nicht gerade erfreulich. Ist es auch nicht. Denn mit der Anzahl der Sonnenbrände steigt auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Sonnenschutz ist deshalb unersetzbar. Wie gut geschützt du die Sommersonne geniessen kannst, erfährst du am Ende dieses Artikels bei den Sonnenregeln.

Sonnenbrand kann schnell passieren – ein paar Tipps
Hier ein paar Tipps, falls du doch mal zu viel Sonne abbekommen hast. Denn das kann schnell passieren. Zu den «Klassikern» zählen: beim Eincremen Nacken, Kniekehlen oder Fussrücken vergessen, stundenlanges Dümpeln auf der Luftmatratze oder der Schnorchelausflug in der Mittagssonne. Sonnenbrand garantiert!

Und wenn es doch mal zu viel Sonne war? Bei leichten Rötungen können Hausmittel wie nasse Handtücher, Bettlaken oder Wadenwickel Kühlung verschaffen. Auch Packungen mit Joghurt oder Quark sind beliebt, da sie zudem entzündungshemmend wirken. Achtung: Letztere dürfen niemals auf offenen Hautstellen angewendet werden!

Deine Haut braucht genug Feuchtigkeit
Es gibt Pflegeprodukte, die gut bei leichten Sonnenbränden angewendet werden können, zum Beispiel kühlende Masken wie die Beruhigende Feuchtigkeitsmaske von Avène oder Aloe vera-Gele beziehungsweise -Sprays. Unser Tipp: bewahre das Produkt im Kühlschrank auf, das verstärkt den Kühlungseffekt. Grundsätzlich solltest du bei einem leichten Sonnenbrand darauf achten, der Haut genug Feuchtigkeit zuzuführen, da diese durch die Sonnenstrahlung der Haut entzogen wurde. Spezielle After-Sun-Lotions verschaffen hier Abhilfe und füllen die Feuchtigkeitsdepots der Hautzellen wieder auf. Auch der Avène Thermalwasserspray eignet sich hervorragend, denn er wirkt nicht nur erfrischend, sondern auch reizlindernd und beruhigend.

Wen die Sonne schlimmer erwischt hat – Stichwort Blasenbildung, Kopfschmerzen, Übelkeit –, sollte sofort einen Arzt aufsuchen. Generell gilt jedoch bei jeder Art von Sonnenbrand: Gönne deiner Haut Ruhe und bleibe zunächst im Schatten, bis die Rötung vollständig abgeklungen ist.

Die 5 wichtigsten Sonnenschutz- Regeln
1. Meide die Sonne in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr.
2. Gib deiner Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen. Bleibe an den ersten Sonnentagen lieber im Schatten. So vermeidest du unerwünschte Überempfindlichkeitsreaktionen.
3. Verwende beim Baden nur wasserfeste Sonnenprodukte. Die Kombination von Wasser und Sonne steigert die Sonnenbrandgefahr.
4. Creme dich bereits morgens mit einer ausreichenden Menge deines Sonnenschutz-Produktes ein, bevor du das Haus verlässt, und wiederhole diese Prozedur mehrmals täglich.
5. Gehe mit deinen Kindern im ersten Lebensjahr nicht in die Sonne. Auch danach sind sonnendichte Kleidung, Kopfbedeckung und ein hoher Lichtschutzfaktor obligatorisch.

www.avene-journal.com